Maut Und Vignetten In Europäischen Nachbarländern - Alle Infos Und Regelungen Im Überblick

Maut und Vignetten in Europa – Regelungen und Kosten 2018

Die Nutzung der meisten europäischen Autobahnen oder Schnellstraße ist leider kostenpflichtig, eine einheitliche EU-weite Regelung zur Höhe und Erhebungsform dieser „Gebühren“ gibt es allerdings bislang nicht. Daher stellen sich vor Reisebeginn viele Fragen: Brauche ich eine Vignette? Oder muss ich eine Maut zahlen? Welche Kosten kommen da auf mich zu? Und wie werden diese beglichen?

Um euch einen ersten Überblick zu verschaffen, haben wir hier die einzelnen Maut- und Vignettenbestimmungen der europäischen Länder erneut aktualisiert, teilweise mit konkreten Berechnungsbeispielen. (Stand: Januar 2018)

Diese können sich aber immer wieder ändern – informiert ihr euch also vor eurer Abreise am besten noch einmal, ob es für euer Reiseziel neue Regelungen gibt.

Hier die Liste der wichtigsten europäischen Reiseländer in alphabetischer Reihenfolge:

Belgien

In Belgien ist für den Personentransport (also Pkw, Busse, Reisemobile, etc.) lediglich der Liefkenshoek-Tunnel bei Antwerpen gebührenpflichtig. Die Maut kann bar, per Kreditkarte oder per On-Board-Unit bezahlt werden und richtet sich nach der Fahrzeughöhe (bis 2,75 m oder über 2,75 m). Am günstigsten ist für beide Fahrzeugkategorien die Zahlung per On-Board-Unit , danach folgt die Kreditkarte, am teuersten wird’s mit Barzahlung: www.liefkenshoektunnel.be/nl/tarieven

Bulgarien

Auf bulgarischen Autobahnen sowie auf vielen Nationalstraßen gilt die Vignettenpflicht für PKW, Motorräder, Wohnmobile, Gespanne und LKW. Zusätzlich gibt es eine Sondermaut für einige Fähren und Donaubrücken, z.B. von Vidin nach Calafat oder von Giurgiu nach Ruse.

Eine 7-Tages-Vignette kostet je nach Gewicht des Fahrzeuges zwischen 8 und 45 Euro, eine Vignette für einen Monat zwischen 15 und 89 Euro und für ein ganzes Jahr werden zwischen 50 und 891 Euro fällig. Bei Fahrzeugen über 3,5t spielt neben dem Gewicht auch die Emissionklasse eine Rolle für die Berechnung der Kosten.

Die Vignetten sind an Grenzübergängen, Tankstellen, Postämtern und weiteren Stellen, die mit einem Vignettensymbol gekennzeichnet sind, erhältlich.

Dänemark

In Dänemark werden keine Maut- oder Autobahngebühren erhoben. Ausnahmen sind die Brücken Storebaelt und Øresund. Die Gebühren der Storebaelt-Brücke belaufen sich für PKW, Kleinbusse und Wohnmobile unter 3,5 t zwischen 34 und 51 Euro. Schwerere und oder sehr lange Fahrzeuge müssen mit Preisen zwischen 100 und 158 Euro rechnen. Für die Fahrt über die Øresund-Brücke fallen für PKW und Wohnmobile je nach Länge Kosten zwischen 50 und 100 Euro an.

Die Mautstelle besteht aus mehreren farblich gekennzeichneten Fahrstreifen. Je nach Zahlungsart ordnet man sich auf dem gewünschten Fahrstreifen ein: vollautomatische Bezahlung (grün), Selbstbedienung (blau), persönliche Bedienung (gelb).

Frankreich

In Frankreich muss die Maut beim Ein- oder Ausfahren von Autobahnen oder Schnellstraßen bezahlt werden. Fast alle Autobahnen sowie einige Brücken und Tunnel sind hier gebührenpflichtig. Die Kosten belaufen sich auf circa 0,07 bis 0,14 Euro pro Kilometer.

Zur besseren Übersicht für unterwegs gibt es eine Karte mit eingezeichneten Maut- und mautfreien Strecken als pdf zum Downloaden und Ausdrucken. Wenn ihr für eure Reise genau planen möchtet, könnt ihr diesen Mautrechner nutzen: autoroutes.fr

Wer länger in Frankreich auf Tour ist und sich langes Anstehen an den Mautstellen sparen möchte, kann sich eine sogenannte Liber-t Box bestellen. Mithilfe eines kleinen Empfängers, der an die Windschutzscheibe angebracht wird, werden die Mautgebühren automatisch erfasst.

Besonderheit: Umweltvignetten für Paris, Lyon und Grenoble

Seit April 2017 dürfen auch ausländische Fahrzeuge einige Städte (z.B. Paris, Lyon, Strasbourg und Lille sowie den Großraum Grenoble) nur noch mit der “Crit’Air”-Vignette befahren. Diese Umweltplakette wird je nach Fahrzeugkategorie vergeben und kann online hier bestellt werden. Achtung: Versand dauert aktuell rund 30 Tage! (Stand: Januar 2018)

Weitere Infos zum Thema “Crit’Air” hatten wir vor Kurzem in diesem Beitrag zusammengefasst. Außerdem findest du auf der Seite France.fr weitere Details zu den einzelnen Umweltzonen und -plaketten.

Griechenland

Mautgebühren fallen in Griechenland für die Benutzung von Autobahnen sowie für einige Tunnel, Brücken und Schnellstraßen an. Auch die Strecke von Athen zum Internationalen Flughafen Eleftherios Venizelos” ist mautpflichtig, die sich jedoch bei Bedarf mautfrei umfahren lässt

Wie in Frankreich muss in Griechenland die Maut mit Kreditkarte oder in bar bezahlt werden (bitte immer Kleingeld mitnehmen!). Die Höhe der Gebühren ist abhängig von der Höhe und der Anzahl der Achsen sowie der gefahrenen Strecke. Fahrzeuge und Gespanne unter 2,20 Metern Höhe fallen unter die Klasse 2, bei Fahrzeugen mit mehr als 2,20 Metern Höhe wird Klasse 3 berechnet.

Die Strecke Thessaloniki – Lamia auf der Autobahn der Gesellschaft Aegan Motorway kostet in der Klasse 2 beispielsweise 15,00 Euro, in der Klasse 3 werden 37,70 Euro fällig.

Die Gebühren weiterer Autobahngesellschaften findet ihr auf den folgenden Seiten:

Achtung: Nach Angaben unserer Autorin Nima, die dieses Jahr in Griechenland unterwegs war, sind die Mautstationen teilweise ohne vorherige Ankündigung mitten auf dem vorher kostenfreien Autobahnabschnitt platziert. Eine Übersicht oder Karte zu den mautpflichtigen Strecken konnte sie bisher nicht auftreiben. Erkundigt euch also am besten nochmals vor Ort nach den Regelungen!

Großbritannien

In Großbritannien ist die Nutzung der Autobahnen meist gebührenfrei, lediglich für die M6 von Birmingham nach Wolverhampton sowie für wenige Tunnel und Brücken fallen je nach Fahrzeugklasse und/oder Uhrzeit Kosten an.

Eine Übersicht aller mautpflichtigen Strecken findet ihr auf der Seite der Britischen Regierung: gov.uk/uk-toll-roads

Besonderheiten: London und Durham

Für die Londoner Innenstadt wird an Werktagen (Mo.-Fr.) zwischen 7 und 18.00 Uhr die sogenannte „London Congestion Charge“ (Innenstadtmaut) erhoben. Die Zone ist durch ein rundes Hinweisschild mit einem roten „C“ gekennzeichnet. Die Tagesgebühr beträgt 11,50 Pfund für PKW und muss im Voraus über das Internet mit Kreditkarte oder an Postämtern, Tankstellen sowie in bestimmten Geschäften gezahlt werden. Bei Nichtbeachtung der Congestion Charge werden Strafen in Höhe von 130 Pfund fällig.

Autofahrer mit Behinderung sind zum Teil von der Congestion Charge ausgenommen. Ob dies allerdings auch für Fahrzeughalter aus dem nicht-britischen Ausland gilt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Darüber hinaus gilt in großen Teilen Londons eine Umweltzone (Low Emission Zone). Diese Umweltzone darf nur von Autos befahren werden, die zuvor registriert wurden. Durch eine Videoüberwachung werden die Kennzeichen erfasst. Wer mit einem nicht erfassten Fahrzeug durch die Londoner Umweltzone fährt, zahlt hohe Strafen

Aber mal ehrlich: Wer möchte schon mit seinem Wohnmobil durch die volle Londoner Innenstadt fahren? Wir empfehlen bei Besuchen der englischen Hauptstadt das Wohnmobil außerhalb der Innenstadt zu parken und London mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Solltet ihr trotzdem unbedingt mit eurem Gefährt die Innenstadt aufsuchen müssen, könnt ihr euch vor der Abreise auf der offiziellen Seite der London Low Emission Zone checken, ob die Einfahrt erlaubt ist oder nicht.

Auch in Durham wurde zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens eine Mautzone im Innenstadtbereich eingeführt – die Durham Road User Charge Zone. Hier ist von Montag bis Samstag, jeweils von 10 bis 16 Uhr, eine Gebühr von 2 Pfund pro Tag zu bezahlen.

Italien

So gut wie alle Autobahnen in Italien sind mautpflichtig. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Strecke und der Fahrzeugklasse. (Kleiner Insidertipp unseres Kollegen Henning von leben-unterwegs.com: Die A3 Salerno – Reggio Calabria in Süditalien ist komplett mautfrei! :-))

Bezahlt wird an den Mautstationen – am besten in bar, da eine Kreditkartenzahlung nicht immer möglich ist. Hier ordnet ihr euch in die betreffende Spur ein (weiß für Barzahlung, blau für Kreditkartenzahlung und gelb für Autofahrer, die das automatische Bezahlsystem Telepass benutzen).

Die A36 (“Pedemontana”) im Großraum Mailand bildet eine Ausnahme: Hier wurde das “Free Flow” System eingeführt. Das bedeutet, durchfahrende Fahrzeuge werden automatisch registriert und auf Basis des Nummernschilds die anfallenden Gebühren berechnet. Diese sind dann innerhalb von 15 Tagen(!) zu begleichen, sonst drohen hohe Strafen (bis zu 340 Euro). Bezahlt werden kann per Kreditkarte, über ein “Nummernschild-Konto”, an Autobahn-Servicestellen oder per Monatsrechnung mit dem Telepass.

Wer also häufig auf dieser Strecke oder insgesamt länger in Italien unterwegs ist, für den lohnt sich eventuell die Anschaffung eines solchen Geräts. Weitere Informationen dazu erhaltet ihr hier.

Fahrzeugklassen

  • Klasse A: 2-achsige KFZ (PKWs und Motorräder) mit einer Maximalhöhe von 1,30 m
  • Klasse B: 2-achsige KFZ (Bus, LKW, Wohnmobil oder PKW), die an der Vorderachse höher als 1,30 m sind
  • Klassen 3, 4, 5:  PKWs mit Anhänger, Wohnwagen, Busse oder LKW mit insgesamt 3, 4 oder 5 Achsen

Wer wissen möchte, wie hoch die Gebühren für die ausgesuchte Strecke genau sind sind, kann das mit diesem Mautrechner herausfinden

Bitte beachten: Die Städtenamen müssen in italienischer Schreibweise eingegeben werden! 

Kroatien

In Kroatien gibt es auf fast allen Autobahnabschnitten streckenabhängige Mautgebühren. Gezahlt wird in der Regel beim Verlassen der Autobahn bar oder mit der Kreditkarte. Die Preise richten sich nach der Länge der Strecke sowie nach Höhe, Gewicht und Achsenzahl des Fahrzeugs. Genaue Preise könnt ihr mit diesem Mautrechner kalkulieren. Tipp: Die Seite ist zwar auf Kroatisch, aber GoogleTranslate liefert ausnahmsweise mal eine brauchbare Übersetzung! 🙂 

Darüber hinaus sind der Ucka-Tunnel sowie die Krk-Brücke und das Mirna-Viadukt  gebührenpflichtig.

Besonderheit: In Kroatien gelten zwischen dem 1. Juli und dem 30. September “saisonale Mauterhöhungen” für Motorräder und Pkw – im Schnitt um 10%, auf manchen Strecken laut dem kroatischen Nachrichtenportal Index sogar um bis zu 50%.

Wie uns jedoch eine Sprecherin der Autobahngesellschaft Hrvatske autoceste auf Anfrage mitteilte, gilt diese Erhöhung jedoch NICHT für Wohnmobile und Gespanne. (Stand: Januar 2018)

Die aktuellen Konditionen und Preise für die wichtigsten Strecken findet ihr auf den Seiten von Hrvatske autoceste.

Mazedonien

Auch in Mazedonien gibt es ein streckenabhängiges Mautsystem. Gezahlt wird direkt an den Mautstationen. Die meisten Internetseiten schreiben, dass die Gebühr in Landeswährung (MKD) bezahlt werden muss, wir empfehlen also, sich nicht darauf zu verlassen, dass auch eine Zahlung in Euro möglich ist.

Die Preise richten sich nach der Länge der Strecke. Der Weg von Skopje nach Tetovo kostet so zum Beispiel 60 MKD (1 Euro) für PKW mit Anhänger und 110 MKD (2 Euro) für Wohnmobile.

Alle Infos findet ihr auf der offiziellen Homepage des PESR, des “Öffentlichen Unternehmens für staatliche Straßen”.

Montenegro

Nach Abschaffung der Öko-Vignette werden in Montenegro laut der Webseite des Auswärtigen Amtes nur für den Tunnel Sozina (zwischen Podgorica und Sutomore), für die Straße von Herceg Novi nach Trebinje (Bosnien und Herzegovina) sowie für die Autofähren (Bucht von Kotor) Gebühren fällig. Kleinere Beträge können außerdem für das Befahren einiger Nationalparkstraßen verlangt werden.

Die Informationslage ist hier aber sehr dünn und teilweise widersprüchlich. Falls ihr also andere Erkenntnisse habt, wären wir euch sehr dankbar für einen Hinweis an redaktion@camperstyle.de!

Besonderheit: Grüne Versicherungskarte

Mit dem Thema Maut und Vignetten hat die Versicherung zwar nichts zu tun, wohl aber mit dem Reisebudget. Deshalb möchten wir euch als kleinen Tipp mit auf den Weg geben: Packt unbedingt eine “Grüne Versicherungskarte” (international gültiges Versicherungsdokument) für euer Fahrzeug ein. Sonst müsst ihr beim Grenzübertritt eine zusätzliche Versicherung abschließen, die euch nur unnötig Geld kostet.

Niederlande

In den Niederlanden fallen für den Westerschelde-Tunnel von Terneuzen nach Ellewoutsdijk sowie für den Kil-Tunnel von ‘s-Gravendeel nach Dordrecht Mautgebühren an.

Beim Westerschelde Tunnel wird nach fünf Fahrzeugkategorien unterschieden und die Gebühren können in bar, per t-tag-Wertkarte (deutlich günstiger!) oder mit einer Visa-Kreditkarte entrichtet werden. Hier werden zwischen 5 Euro (Pkw und kleinere Wohnmobile bis 6 m Länge und 3 m Höhe) und 18,20 Euro (Fahrzeuge von 6 bis 12 m Länge und über 3 m Höhe) fällig.

Die Maut für den Kil-Tunnel (2 Euro für Fahrzeuge bis 2,30 m Höhe und 5 Euro für Fahrzeuge über 2,30 m Höhe) wird bar oder per Visa-/Mastercard bezahlt.

Norwegen

In Norwegen ist die Benutzung einzelner Straßen, Tunnel, Städte und Brücken gebührenpflichtig. Wer sich nicht vorher das automatische Bezahlsystem AutoPass besorgt hat, zahlt auf zwei unterschiedliche Weisen: An einigen Mautstationen wird die Gebühr ganz „klassisch“ in bar entrichtet. An den automatischen Mautstationen ist keine Barzahlung möglich. Durch die mit dem Hinweis „Do not stop“ versehenen Stationen fährt man einfach hindurch (auch ohne AutoPass). Das Kennzeichen wird elektronisch erfasst und die Gebühr kann nun entweder an der nächsten Tankstelle entrichtet werden oder – wenn dies nach drei Tagen nicht geschehen ist – ohne zusätzliche Kosten als Rechnung nach Hause geschickt werden.

Es gibt zwei verschiedene Tarife in Norwegen:

Leichte Fahrzeuge (bis 3,5 t) und schwere Fahrzeuge (über 3,5 t). Die Gebühr für die Benutzung der Straßenabschnitte beträgt für leichte Fahrzeuge zwischen 2 und 15 Euro, schwere Fahrzeuge müssen mit höheren Preisen rechnen.

Seit dem 4. April 2016 ist jedoch eine neue Regelung für die Fahrzeugklasse “M1” (Personentransport bis 8 Sitzplätze plus Fahrersitz) in Kraft, von der die meisten Campingfahrzeuge betroffen sind: Wer sich für eine Mautzahlung per AutoPass-Chip entscheidet, zahlt auch bei mehr als 3,5 t nur den Pkw-Preis!

Wenn ihr euch etwas genauer reinfuchsen wollt, findet ihr hier eine Übersicht über alle Mautstraßen und Tarife sowie über die einzelnen Fahrzeugklassen.

Österreich

In Österreich fallen für die Nutzung der meisten Autobahnen Gebühren an. Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen (auch Wohnmobile) benötigen eine Vignette. Anhänger sind von der Vignettenpflicht nicht betroffen. Eine 10-Tages-Vignette kostet 9 Euro, für eine 2-Monats-Vignette müssen 26,20 Euro gezahlt werden, eine Jahresvignette wird aktuell mit 87,30 Euro berechnet. Welche Strecken davon betroffen sind, wie ihr die Gebühr entrichten könnt und wo das gute Stück angebracht werden muss, erfahrt ihr auf der Internetseite vignette.at

Unser Tipp: Seit dem 8. November 2017 gibt es neben der Klebevignette auch eine digitale Variante.
Diese kann im Webshop der ASFINAG bezogen werden: shop.asfinag.at

An einigen Strecken wird, teilweise zusätzlich zur Vignette, noch eine Sondermaut berechnet. 

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gilt ein kilometerabhängiges Mautsystem. Die Tarife richten sich nach der Achsenzahl und den Schadstoffemissionen. Die Bezahlung erfolgt über die sogenannte Go-Box – diese ist an einer der 180 Stationen in Österreich und dem Grenzbereich zu erhalten und kostet 5 Euro. Die Box ist an der Innenseite der Windschutzscheibe anzubringen und speichert automatisch die gefahrene Strecke und die jeweilige Mautgebühr. Es fallen – je nach Fahrzeugkategorie – Kosten zwischen 14 und 33 Cent pro Kilometer an. Über die Gebühren der Sondermautstrecken könnt ihr euch ebenfalls auf der Seite des Automobilclubs Deutschland informieren. Dort findet ihr die verschiedenen Tarife tabellarisch aufgelistet.

Polen

Die Autobahnen A1, A2 und A4 sind in Polen gebührenpflichtig. Die Mautgebühr wird direkt an den Mautstationen kassiert – in bar oder mit Kreditkarte. Wir empfehlen aber, immer genügend Bargeld dabei zu haben, falls die Kreditkartenzahlung doch mal nicht möglich sein sollte. Die Höhe der Kosten hängt von der jeweiligen Strecke und der Fahrzeugklasse ab. Für den Weg von Katowice nach Krakau über die A4 zahlt man beispielsweise zwischen 1,80 und 5,60 Euro.

Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t – auch Anhängerkombinationen – können nicht über dieses manuelle Mautsystem zahlen. Für sie gibt es das viaTOLL-System, das über die viaBox abrechnet. Weitere Informationen zum viaTOLL-System erhaltet ihr auf der offiziellen Internetseite.

Portugal

Die meisten Autobahnen und Schnellstraßen sowie einige Tunnel und Brücken in Portugal sind gebührenpflichtig. Es gibt zwei Arten von Autobahnen: die, auf denen ganz „klassisch“ am Mauthäuschen gezahlt wird und solche mit elektronischer Maut. Diese Strecken sind durch den Hinweis „Electronic toll only“ gekennzeichnet. Hier gibt es verschiedene Zahlungsweisen. Je nachdem, wie lange ihr in Portugal unterwegs seid, empfiehlt sich eine andere Art zu zahlen. Hier könnt ihr euch weiter über die verschiedenen elektronischen Zahlungsmöglichkeiten informieren.

Die Preise sind abhängig von der gefahrenen Strecke und der Art und Größe des gefahrenen Fahrzeugs. Kurze Strecken wie von Lissabon nach Estoril kosten nur 40 bis 80 Cent. Für etwas längere Strecken, wie von Lissabon nach Faro zahlt man zwischen 17 und 29 Euro.

Achtung: Auf verschiedenen Seiten, unter anderem beim Österreichischen Auto-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) wird der Hinweis gegeben, dass bei einem Aufenthalt von mehr als 12 Stunden zwischen zwei Mautstationen (z.B. aufgrund von Übernachtungen) die doppelte Maut der längstmöglichen Strecke fällig werden kann.

Rumänien

In Rumänien gibt es für Nationalstraßen und Autobahnen die e-Vignette. Die Vignette kann für 7, 30, 90 Tage oder für ein Jahr gekauft werden. Sie kann online erworben werden. Je nach Fahrzeugklasse fallen unterschiedliche Gebühren an. So kostet eine 7-Tages-Vignette für PKW unter 3,5 t 3 Euro, für Gespanne und Busse mit einem Gewicht zwischen 3,5 und 7,5 t 16 Euro und für Gespanne und Busse mit einem Gewicht zwischen 7,5 und 12 t 28 Euro. Anhänger und Wohnwagen benötigen keine eigene Vignette.

Nicht von der e-Vignette abgedeckt sind die Brücken Vidin, Cernavodă und Giurgeni, hier fallen je nach Fahrzeugklasse und Brücke separate Gebühren zwischen aktuell 13 und 53 Lei (3 bis 12 Euro) an (Stand: Januar 2018).

Schweden

Die Nutzung der Öresundbrücke, die die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet, ist kostenpflichtig. PKW und Wohnmobile bis 6 Meter zahlen bar vor Ort rund 50 Euro. PKW mit Anhänger, Wohnmobile, die länger als 6 Meter sind, sowie Lieferwagen und Reisebusse bis zu 9 Meter müssen mit Preisen von ca. 100 Euro rechnen. 

Auch in Motala und Sundsvall wird seit 1. Februar 2016 eine Brückenmaut fällig – auf der Webseite der Schwedischen Transportbehörde könnt ihr die jeweils aktuelle Höhe der Beiträge einsehen.

Darüber hinaus wird in Stockholm (inkl. der Innenstadtumfahrung Essingeleden) und Göteborg eine Innenstadtmaut erhoben, die so genannte “City-Maut”, die seit dem 1. Januar 2016 auch von ausländischen Besuchern zu entrichten ist. Sie wird werktags zwischen 6:00 und 18:29 Uhr fällig und soll dazu dienen, den innerstädtischen Verkehr vor allem zu den Stoßzeiten zu entlasten. Wer also nicht unbedingt zur Rush Hour in die City muss, kann einige Kronen sparen. Die Zahlung erfolgt per Rechnung.

Welche Gebühren zu welchen Zeiten anfallen, findet ihr auf ebenfalls auf der Seite der Transportbehörde sehr übersichtlich aufgelistet.

Schweiz

In der Schweiz sind die Autobahnen und Schnellstraßen gebührenpflichtig. Für Fahrzeuge bis 3,5 t (auch Anhänger) gilt eine Vignettenpflicht. Es gibt lediglich Jahresvignetten, die immer vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres gültig sind. Diese Vignette kostet 40 CHF (bei Kauf im Ausland 38,50 Euro) und ist an Tankstellen, Poststellen, Autowerkstätten, TCS-Geschäftsstellen, dem Zollamt oder online erhältlich.  

Achtung: Anhänger und Wohnwagen mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 t, die von einem vignettenpflichtigen Fahrzeug gezogen werden, benötigen eine eigene Vignette.

Campingfahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 t unterliegen der “pauschalen Schwerverkehrsabgabe” (PSVA).

Es gibt folgende Möglichkeiten, diese Gebühr zu entrichten:

  • für 1 bis 30 aufeinander folgende Tage
  • für 10 frei wählbare Tage innerhalb 1 Jahres (bitte vor der Einfahrt und dann an jedem weiteren Tag ans Entwerten bzw. Eintragen denken!)
  • für 1 bis 11 aufeinander folgende Monate
  • für 1 Jahr

Die Gebühr beträgt 3,25 CHF pro Tag, 58,50 CHF pro Monat oder 650 CHF pro Jahr, mindestens werden jedoch 25 CHF pro Zahlungsnachweis fällig. Diesen Zahlungsnachweis benötigt ihr für die Einreise.

Ausnahme: Wenn ihr einen Oldie mit über 3,5 t und H- oder 07-Kennzeichen besitzt, fahrt ihr dank “Veteranenstatus” mautfrei durch die Schweiz! 

Neben den Autobahnen sind der St.-Bernhard-Tunnel (für herkömmliche Campingfahrzeuge liegen die Kosten bei 43,40 Euro) und der Munt-la-Schera-Tunnel (für Wohnmobile und Wohnwagen je nach Tageszeit 22 bis 24 Euro) gebührenpflichtig.

Serbien

In Serbien sind Autobahnen und Schnellstraßen gebührenpflichtig. Es gibt zwei verschiedene Bezahlungsmöglichkeiten: Entweder zieht man am Beginn der gebührenpflichtigen Strecke ein Ticket und bezahlt dieses am Ende in bar (in Serbischen Dinar). Ebenso ist es möglich, einen Transponder zu erwerben, den man an der Innenseite der Windschutzscheibe anbringt und automatisch beim Passieren einer Mautstelle zu zahlen.

Die Kosten sind abhängig von der Strecke und der (in diesem Fall etwas komplizierten) Zuordnung zu den Fahrzeugklassen, die von Gewicht, Höhe (gemessen über der Voderachse) und Anzahl der Achsen abhängt. Ein Pkw mit Wohnwagen oder ein Wohnmobil bis 3,5 t zahlen z.B. für die Route Belgrad – Novi Sad Gebühren in Höhe von 2,50 Euro. Für einen Camper mit mehr als 3,5 t und bis zu 1,90 m Höhe werden 5 Euro fällig.

Neben der Maut für Autobahnen und Schnellstraßen könnten Sondermauten für Brücken oder Tunnel anfallen.

Auf der Webseite der Serbischen Straßenbehörde findet ihr eine Übersicht über alle mautpflichtigen Strecken sowie einen Mautrechner und eine Auflistung der einzelnen Tarife zum Herunterladen.

Slowakei

Die Nutzung der slowakischen Autobahnen und Schnellstraßen ist für Fahrzeuge bis 3,5 t vignettenpflichtigWohnmobile benötigen auch dann eine Vignette, wenn ihr Gesamtgewicht über 3,5 t liegt.

Seit Januar 2016 gibt es die elektronische Vignette. Diese kann online unter www.eznamka.sk, über die App „eznamka“, an fast allen Tankstellen sowie an Selbstbedienungsautomaten an den Grenzen erworben werden. Eine 10-Tages-Vignette kostet 10 Euro, eine Monatsvignette 14 Euro. Die Jahresvignette ist für 50 Euro erhältlich.

Gespanne mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t (Summe der maximal zulässigen Gesamtgewichte aus Zugfahrzeug und Anhänger) benötigen lediglich eine Vignette. Wenn das maximal zulässige Gesamtgewicht des Gespanns höher als 3,5 t ist, muss für den Anhänger eine zusätzliche Anhänger-Vignette erworben werden.

Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t (außer Wohnmobile) müssen eine streckenabhängige Maut mithilfe einer elektronischen Mautbox zahlen.

Slowenien

Für zweispurige Fahrzeuge bis 3,5 t gilt in Slowenien die Vignettenpflicht. Unterteilt werden diese in zwei Klassen:

  • Klasse 2A: Höhe über der ersten Achse < 1,30 m (auch Gespanne mit Anhänger) sowie Wohnmobile
  • Klasse 2B: Höhe über der ersten Achse > 1,30 m (mit oder ohne Anhänger) außer Wohnmobile.

Es gibt Vignetten für 7 Tage (2A: 15 Euro, 2B: 30 Euro), einen Monat (30 bzw. 60 Euro) und ein Jahr (110 bzw. 220 Euro). Die Vignette muss auf der linken Innenseite der Windschutzscheibe außerhalb des Tönungsstreifens angebracht werden. Anhänger und Wohnwagen, die von einem Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 3,5 t gezogen werden, benötigen keine zusätzliche Vignette.

Fahrzeuge über 3,5 t müssen eine kilometer- und abgasemissionsabhängige Maut bezahlen. Die Maut wird an den jeweiligen Mautstationen in bar oder per Kreditkarte gezahlt.

Achtung: Medienberichten zufolge ist die maut- bzw. vignettenfreie Alternativroute für Fahrten über Triest nach Kroatien (Küstenstraße Koper – Izola) mittlerweile für den Durchgangsverkehr gesperrt. Hier müsst ihr also zwangsläufig die mautpflichtige H6 nehmen.

Außerdem bitte beachten: EC-Karten oder sonst gängige Kreditkarten wie Visa oder MasterCard werden an den Mautstellen nicht akzeptiert!

Alle Informationen zu Vignetten und Maut findet ihr auf der Webseite der Slowenischen Verkehrsbetriebe.

Spanien

In Spanien sind viele Autobahnen gebührenpflichtig. Die gebührenpflichtigen Abschnitte sind mit einem „AP“ (Autopistas) gekennzeichnet. Gezahlt werden kann entweder manuell an den Mautstationen (in bar oder mit Kreditkarte) oder automatisch mithilfe der „VIA-T-Box“

Die Maut wird abhängig von der zurückgelegten Strecke und der Fahrzeugkategorie abgerechnet. So kostet beispielsweise die Strecke Barcelona – Zaragoza ungefähr zwischen 30 und 66 Euro

Eine Übersicht über alle mautpflichtigen Routen inklusive der aktuellen Preise zum Download stehen auf der Seite autopistas.es zur Verfügung.

Tschechien

Vignette für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen

Die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen in Tschechien ist für Fahrzeuge bis 3,5 t vignettenpflichtig. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Motorräder. Erhältlich sind die Vignetten an Grenzstationen, Tankstellen und Postämtern im Grenzgebiet.

Der Preis liegt bei einer Vignette für 10 Tage bei 310 CZK (ca. 12 Euro), für einen Monat bei 440 CZK (ca. 17 Euro) und für ein Jahr bei 1500 CZK (ca. 56 Euro).

Die Vignette besteht aus zwei Teilen: Der größere Teil ist an der unteren rechten Innenseite der Windschutzscheibe anzubringen, der kleine Teil aufzubewahren. Beide Teile werden von der Polizei kontrolliert und sind nur gültig, wenn auf ihnen das polizeiliche Kennzeichen des Fahrzeuges eingetragen ist.

Alle Infos zur Vignette gibt es hier: autobahn.cz/fuer-fahrer

Maut für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen

Für Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 t gibt es eine streckenabhängige Maut. Diese wird elektronisch über die sogenannte „Premid-Box“ abgerechnet, die man gegen eine Kaution an einer den betreffenden Autobahnen oder größeren Tankstellen erhält. Es sind zwei Zahlungsarten möglich: Vorauszahlung sowie eine Zahlung im Nachhinein per Rechnung. Die zu zahlende Maut hängt von der Anzahl der zurückgelegten Kilometer und der Fahrzeugkategorie, die sich nach der Anzahl der Achsen sowie der Emissionsklasse richtet, ab.

Weitere Informationen zur tschechischen Maut, findet ihr hier: mytocz.eu

Türkei

Auf türkischen Autobahnen besteht eine streckenabhängige Mautgebühr und auch für einige Brücken sowie den Eurasien-Tunnel werden Gebühren erhoben. Bezahlt wird entweder mit einem sogenannten OGS-Gerät oder einer HGS-Karte. Das OGS-Gerät ist gegen eine Kaution erhältlich und wird mit einer beliebigen Summe aufgeladen. Durchfährt man eine Mautstation, wird der Betrag automatisch abgerechnet. Auch die HGS-Karte wird mit einem beliebigen Betrag aufgeladen und an den Mautstationen abgelesen. Eine Barzahlung ist nicht möglich!

Die Preise sind abhängig von der jeweiligen Strecke und dem Fahrzeugtyp. Unterschieden wird in drei Kategorien:

  • Kategorie 1: Fahrzeuge mit einem Achsabstand von weniger als 3,25 m
  • Kategorie 2: Fahrzeuge mit max. 2 Achsen und einem Achsabstand von mehr als 3,25 m
  • Kategorie 3: Fahrzeuge mit 3 Achsen

So zahlt man beispielsweise für die Strecke Edirne – Istanbul je nach Fahrzeugtyp zwischen 7,25 und 13 Lira (ca. 1,90 bis 3,40 Euro), für die Strecke Istanbul – Ankara zwischen 15 und 26,50 Lira (ca. 3,90 bis 6,80 Euro). Darüber hinaus sind unter anderem die mittlerweile drei Bosporus-Brücken in Richtung Asien mautpflichtig. Hier zahlt man je nach Brücke und Fahrzeugklasse für die Überfahrt zwischen 4,75 und 49 Lira (ca. 1,30 bis 12,60 Euro).

Weitere Informationen gibt es auf der Regierungsseite kgm.gov.tr – leider ist hier die Google-Übersetzung sehr optimierungsbedürftig, was die Recherche etwas mühsam macht… 🙂

Ungarn

In Ungarn besteht ein E-Vignetten-System. Viele Autobahnen, Schnellstraßen und bestimmte Strecken der Landeshauptstraßen sind gebührenpflichtig und dürfen nur mit E-Vignette befahren werden.  Die E-Vignette kann online gekauft werden – bei Bedarf ist diese auch sofort gültig.

Das Zusenden und Aufkleben der Vignette auf die Windschutzscheibe ist durch das elektronische Verfahren nicht nötig. Je nach Fahrzeugtyp kostet die Vignette für 10 Tage zwischen 11 und 50 Euro, für einen Monat zwischen 18 und 83 Euro und für ein Jahr zwischen 163 und 757 Euro.

Zusatzinfo: Die PKW-Maut in Deutschland

Nach jahrelangem Ziehen und Zerren ist seit Ende März 2017 klar: Die PKW-Maut für Deutschland kommt. Zwar gibt es innerhalb der EU noch letzte Querelen aus dem Weg zu räumen und auch innenpolitisch hagelt(e) es Kritik, doch in der Sache ist die neue Regelung wohl nicht mehr zu stoppen. Nun muss die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden, bevor es voraussichtlich 2019 (evtl. auch 2020) dann an die endgültige Umsetzung gehen kann.

Der künftig fällige Betrag hängt von der Schadstoffklasse, der Motorversion und dem Hubraum des Fahrzeugs ab. Wer sich schon mal über die Höhe der Abgabe informieren möchte, kann den Vignettenrechner der FAZ nutzen.

Für die meisten Autofahrer wird es sich wohl um ein Nullsummenspiel handeln, da die Politik versprochen hat :-), in mindestens gleicher Höhe bei der Kfz-Steuer Entlastungen herbeizuführen. Besitzer von EURO-6-Fahrzeugen dürften sogar günstiger als bisher wegkommen.

Besonderheiten: Oldtimer, Wohnmobile und Saisonkennzeichen

Oldtimer müssen nach derzeitigem Stand den Höchstbetrag von 130 Euro bezahlen, der ebenfalls mit der Kfz-Steuer verrechnet wird. Für Wohnmobile werden voraussichtlich 16 Euro pro 200 kg angefangenem Gewicht fällig. Auch hier wird jedoch bei 130 Euro “gedeckelt”. Bei Saisonkennzeichen muss ein anteiliger Betrag geleistet werden.

Weiterführende Informationen zur deutschen Maut bzw. Vignette findet ihr in diesen Quellen: Deutscher Bundestag (stenografischer Bericht der Sitzung vom 24. März 2017) | faz.net | autobild.de

Hinweise:

Wir haben alle Informationen zu den jeweiligen Ländern sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen in vertrauenswürdigen Quellen recherchiert. Sollte uns dennoch an irgendeiner Stelle ein Fehler unterlaufen sein oder ihr Hinweise bzw. Fragen zu den Maut- und Vignettenregelungen in Europa haben, freuen wir uns über Post: redaktion@camperstyle.de.

Da immer wieder Änderungen an den Tarifen und Bezahlsystemen vorgenommen werden bzw. die Wechselkurse teils starken Schwankungen unterliegen, können wir keine Gewähr für die o. g. Preise und Daten übernehmen. Wir bitten euch, vor eurem Urlaub nochmals aktuell in den für euch relevanten Ländern nachzusehen, damit es am Ende keine Überraschungen gibt.

So, jetzt habt ihr’s endlich geschafft und dürft an die Urlaubsplanung gehen. Wir wünschen gute Reise! 🙂

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Titelfoto: (c) CamperStyle

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