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Produkttest: Klappsessel Luxus XL von Fritz Berger

Produkttest: Klappsessel Luxus XL von Fritz Berger

Wer wie wir über lange Zeiträume oder dauerhaft mit dem Camper unterwegs ist, lebt auch einen Großteil der Zeit „draußen“. Für das Frühstück im Vorzelt, relaxte Abende bei Wein und Meerblick oder – wie in unserem Fall – das mobile Outdoor-Büro sind bequeme Campingstühle wichtig.

Bislang haben wir uns mit einer kunterbunten Kombination aus verschiedenen Angelstühlen und -liegen beholfen, die zwar auch gemütlich, allerdings zum Essen und Arbeiten wegen der niedrigen Sitzhöhe nicht wirklich geeignet waren.

Die Firma Fritz Berger hat uns nun zwei Klappsessel Luxus XL mit zusätzlicher Beinauflage zum Testen zur Verfügung gestellt – was wir auf unserer letzten Kroatientour auch gerne und intensiv getan haben 🙂

Unsere Eindrücke

Die Stühle sind für ihre Größe überraschend leicht und handlich. Zusammengeklappt lassen sie sich gut verstauen und gemeinsam mit den Beinauflagen auf relativ geringem Raum stapeln oder aufstellen.

Auch die Handhabung gestaltet sich einfach: Mit wenigen Handgriffen sind die Sessel aufgebaut und können durch Anheben der Armlehnen in die fünf verschiedene Sitzpositionen gebracht werden. Zum Anbringen der Beinauflagen werden die beiden Verschlüsse an den Längsrohren abgeschraubt und durch mitgelieferte „Adapter“ ersetzt, in die das Fußteil dann eingeklickt wird – fertig ist die Campingliege!

Das Design ist schlicht – matte Alu-Rohre und (in unserer Version) graue Sitzflächen mit dem obligatorischen Fritz-Berger-Aufdruck. Kein überflüssiger Schnickschnack und alles solide verarbeitet. We like 🙂

In punkto Sitzkomfort gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Auch bei längeren Arbeitssessions saßen wir bequem und konnten dank der verstellbaren, ergonomisch geformten Rückenlehnen immer wieder in eine entspanntere Position wechseln. Die mit 57 cm relativ breite Sitz- bzw. Liegefläche besteht aus flexiblem PVC-Polyester-Gemisch, das sich gut an die Körperform anpasst, ohne durchzuhängen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass wir uns mit 55 und 64 Kilogramm eher in der unteren Gewichtsklasse bewegen – wie es bei stabiler gebauten Menschen aussieht, können wir daher nicht wirklich einschätzen.

Für Sonnenanbeter, die sich stundenlang auf den Liegen aalen möchten, empfiehlt es sich, ein Badetuch unterzulegen. Denn wie bei jedem Kunststoff fängt man auch auf diesem Gewebe nach einiger Zeit an zu schwitzen. Der Vorteil an dieser Oberfläche ist jedoch, dass sie sehr leicht zu reinigen ist. Wir hatten das zweifelhafte „Vergnügen” mit Blütenpollen, Wüstensand, Staub und Vogelkot – allesamt waren mit einem Lappen und klarem Wasser problemlos zu entfernen.

Zusammengeklappt beträgt das Packmaß pro Stuhl 110 x 72 x 12 cm, offen sind es 72 x 117 x 73 cm, bei einem Gewicht von 5,6 Kilogramm.Laut Herstellerangaben sind die Stühle mit bis zu 200 Kilogramm belastbar. Die Beinauflage misst zusammengeklappt 90 x 57 x 6,5 cm bei einem Gewicht von 1,2 Kilogramm und einer maximalen Belastbarkeit von 50 Kilogramm.

Unser Testurteil

Nach zwei Wochen täglicher Nutzung können wir ein sehr positives Zwischenfazit ziehen. Durch das ständige Ein- und Ausladen haben die Alurahmen zwar einige Kratzer abbekommen, Verformungen sind jedoch bisher nicht festzustellen. Auch die Sitzfläche macht einen soliden Eindruck. Bei der Beinauflage ist allerdings darauf zu achten, dass sie vollständig ausgeklappt und eingerastet ist – hier gab es einmal einen kleinen „Absturz“…

Aus unserer Sicht bieten die Stühle ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (Stuhl: 84,99 Euro, Beinauflage: 24,99 Euro) und sind im Vergleich zu unseren bisherigen Lösungen deutlich bequemer und ergonomischer. Selbst ohne Tisch, mit dem Laptop auf dem Schoß, lässt sich in ihnen über mehrere Stunden hinweg entspannt arbeiten, und auch das Sonnenbad oder die obligatorische Nachmittagssiesta sind mit der Beinauflage eine äußerst gemütliche Angelegenheit!

Wir werden die guten Stücke ab dem Sommer einem weiteren (Langzeit-)Test unterziehen und erneut darüber berichten, sollten sich hier Änderungen ergeben.

Wir danken der Firma Fritz Berger, die die Stühle für diesen Test kostenlos bereitgestellt hat.

Fotos: (c) CamperStyle

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